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Deutscher Hautkrebskongress 2023

Bild Lydia Budiner vom deutschen Hautkrebskongress ADO, Modell am Stand der Firma Almirall

Früherkennung ist wichtig

Wer kennt das nicht aus der Kindheit in den 1970-er und 1980-er Jahren: Urlaube in Spanien und Italien waren erst wirklich gut, wenn ein intensiver Sonnenbrand Teil des Standerlebnisses wurde. Ein Sonnenbrand und eine braune Haut waren wie eine Trophäe – wer nicht in ihren (zweifelhaften) Genuss gekommen war – der hatte gar keine wirklichen Ferien erlebt. Doch: Die Haut vergißt nichts! Der Hautkrebs kommt erst im Alter, wenn die Jugendsünden fast vergessen sind.

Sonnenbrände als Wohlstandsindikator?

früher war nicht alles besser..

Wer kennt das nicht aus der Kindheit in den 1970-er und 1980-er Jahren: Urlaub in Spanien und Italien waren erst wirklich gut, wenn ein intensiver Sonnenbrand teil des Standerlebnisses wurde. Es gab Öle und Cremes, die die Bräunung beschleunigen sollten und hellhäutige Menschen, die bei größter (Mittags-) Hitze in der Sonne regelrecht gebraten wurden. Die gebräunte Haut zeigte: Ich war im Urlaub, am Strand, habe es mir so richtig gut gehen lassen. Nach den Schulferien erzählte man sich dann nochmal Geschichten über pellende Haut, schlaflose Nächte mit Sonnenbrand und Methoden, wie Sonnenbrände schnell wieder geheilt werden konnten. Ein Sonnenbrand und eine braune Haut waren wie eine Trophäe – wer nicht in ihren (zweifelhaften) Genuss gekommen war – der hatte gar keine wirklichen Ferien erlebt.

Babyboomer sind noch aufgewachsen mit der Vorstellung, dass Sonne nur gut sei und ein anständiger Sonnenbrand erst einen Sommerurlaub richtig rund macht. An den südeuropäischen Stränden lagen daher alljährlich die anfänglich bleichen, dann knallroten und schließlich sich pellenden mehr und mehr bräunenden Urlauber*Innen. So war das und so war das vor allem in den Jahren, in denen die Baby-Boomer jung waren. Die künstliche Höhensonne durfte in vielen Haushalten auch nicht fehlen -denn Sonne war einfach zu wichtig, zu gesund um die UV Strahlen im Winter gegebenenfalls zu verpassen. Die Höhensonne bestand dabei aus einer Quecksilberdampf-Lampe, die Licht mit hohem UV-Strahlen-Anteil erzeugte. Eine Höhensonne wurde früher zur Behandlung verschiedener Hautkrankheiten, Rachitis, psychischer Verstimmungen oder auch zur kosmetischen Hautbräunung angewendet.

Sonnenstudios waren eine Option für die, die nicht wegfahren konnten – die kamen dann ebenfalls braun gebrannt nach den Ferien in die Schule. Doch schon lange konnte man gerade bei den erwachsenen Sonnenbänkern beobachten, wie aus der braunen Haut eine ledrige Haut wurde, die schneller alterte, als die Haut der Nicht-Sonnenbänker. Mittlerweile ist die Benutzung der Sonnenstudios eingeschränkt, ihre Zahl deutlich geschrumpft, ihr Besuch nur noch bestimmten Altersgruppen vorbehalten.

Die Rechnung für die Sonnenbankbesuche, die Sonnenbrände unserer Kindheit, die kommt erst viel später – und nennt sich Hautkrebs. Was bedeutet das für die nächsten Jahre in denen wir Baby-Boomer in die Jahre und evtl. in den zweifelhaften Genuss unserer Hautkrebse kommen werden? Hautkrebs tritt nämlich erst in den späteren Lebensjahren gehäuft auf- die Haut vergißt eben nichts.

 

Weißer Hautkrebs – die Haut vergißt nie

»Die Haut vergisst nichts«, diesen Spruch kennen viele Menschen. Der Spruch bezieht sich vor allem auf die Empfindlichkeit von Kinderhaut gegenüber ultravioletten Strahlen. Da Kinderhaut deutlich dünner ist, als die Haut von Erwachsenen und die UV-empfindlichen Stammzellen viel dichter unter der Hautoberfläche liegen, sind diese den UV-Strahlen stärker ausgesetzt als in späteren Jahren. Ferner ist die Fähigkeit der kindlichen Haut, sich durch Pigmenteinlagerungen zu schützen, in jungen Jahren noch nicht ausgereift. Es wird davon ausgegangen, dass viele Hautkrebserkrankungen die Folge UV-bedingter Schäden in früher Kindheit sind. Gefährlich sind Sonnenbrände, aber auch leichtere UV-Schäden, die sich in ihrer Wirkung summieren. Das schwarze Melanom ist mit wiederholt hoher UV-Belastung assoziiert. Sonnenbrände im Kindes- und Jugendalter erhöhen das Risiko an einem Melanom zu erkranken um das Zwei- bis Dreifache.

Die Fallzahlen von Hautkrebs in Nordeuropa sind deutlich angestiegen (mit zeitlicher Verzögerung), nachdem südliche Länder wie Italien in den 1950er-Jahren zum beliebten Sommerreiseziel avancierten. Auch wenn die Ursachen in der Jugend liegen, Hautkrebs ist dennoch ein Krebs des späten Lebensalters – weißer Hautkrebs tritt z.B. ab dem 70ten Lebensjahr deutlich häufiger auf als bei jüngeren Menschen, wie Daten vom Statistischen Bundesamt und der Barmer EK belegen[1], [2].

[1] https://www.barmer.de/presse/presseinformationen/pressearchiv/heller-hautkrebs-1059242

[2] https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Nicht-melanotischer-Hautkrebs/nicht-melanotischer-hautkrebs_node.html

Beim Hautkrebs unterscheidet man den sog. schwarzen Hautkrebs (Melanom) und den sog. weißen Hautkrebs (darunter fallen u.a. das Plattenepithelkarzinom und das Basalzellkarzinom). Statistisch seit langem gut erfasst ist das Melanom – der weiße Hautkrebs fand lange nicht so viel Beachtung. Dabei spielt er zahlenmäßig eine viel größere Rolle. Weißer Hautkrebs spielt insgesamt eine wachsende Rolle unter den Hautkrebserkrankungen. Schon die Barmer hatte in einer Übersicht festgehalten, dass die Hautkrebs-Diagnosen deutlich steigen (Abb. 1)

 

Abb 1 - Die Diagnose Hautkrebs und insbes. heller Hautkrebs nimmt zu

Die Fallzahlen beim hellen Hautkrebs sind im Betrachtungszeitraum 2011 bis 2018 schneller gestiegen als bei schwarzem Hautkrebs. Beim Melanom hat sich die Fallzahl im selben Zeitraum von rund 300.000 auf 374.000 Personen erhöht. Zudem scheint es  massive regionale Unterschiede beim Auftreten des hellen Hautkrebses zu geben. Während Baden-Württemberg zwischen den Jahren 2011 und 2018 einen Anstieg um 49,6 Prozent von 152.900 auf 228.800 Patienten verzeichnete, betrug das Plus in Hamburg 24,7 Prozent, und zwar von 25.100 auf 31.300 Betroffene. Der wachsenden Inzidenz stehen bisher keine deutlich steigenden Sterbefälle beim hellen Hautkrebs (C44) gegenüber, wie Daten des statistischen Bundesamtes aus einem vergleichbaren Zeitraum zeigen (Abb.2).

Daten von heller-hautkrebs_trend.png (1000×500) (krebsdaten.de) Babyboomer dürften in den nächsten Jahren nochmals zu einem deutlichen Anstieg der Inzidenzen beitragen – je älter die Baby-Boomer werden um so mehr. Entsprechend wichtig ist es, die Früherkennunguntersuchungen regelmäßig zu nutzen, denn gerade bei weißem Hautkrebs sind die Behandlungserfolge nach einer Operation bei ausschließlich lokaler Begrenzung hoch. Je länger mit dem Gang zum Arzt im Verdachtsfall gewartet wird, desto länger hat der Tumor Zeit zu wachsen und eventuell dann schon Absiedlungen (Metastasen) zu bilden und in das umgebende Gewebe einzuwachsen, was die Operationserfolge schmälert. Da oft der Krebs in sonnen- und lichtexponierten Körperregionen auftritt, die ganztägig sichtbar sind -z.B. auf dem Kopf, im Gesicht – sind die Auswirkungen von kleinen Operationen geringer, als wenn zu lange gewartet wird.

Weißer Hautkrebs ist ein Krebs des höheren Lebensalters - nicht jeder kommt in den zweifelhaften Genuss

Krebs früh erkannt- Gefahr gebannt?

Je früher Hautkrebs erkannt wird und je besser er operiert werden kann, desto größer sind die Erfolgsaussichten. Einige Faktoren, die jeder Mensch selbst im Auge behalten kann, sind die nachfolgend in der ABCDE- Selbstinspektion dargestellten, die auch vom Dermatologen in der Hautkrebsvorsorge – genauer mittels eines Auflichtmikroskopes – unter die Lupe genommen werden. Sie gehen zurück auf eine Untersuchung von Bono et al aus dem Jahr 1999[1]

Die ABCDE-Regel ist eine gute Eselsbrücke, wenn es um die Selbstinspektion geht (siehe dazu auch die häufigsten Lokalisierungen von hellem Hautkrebs in Abb. 3). Pigmentmale mit folgenden Eigenschaften sollten auf jeden Fall noch einmal bei einem Hautarzt vorgestellt werden:

  • A wie Asymmetrie (unregelmäßige Form)
  • B wie Begrenzung (uneben, rau, zackig)
  • C wie Colour (unterschiedliche Farbanteile)
  • D wie Durchmesser (mehr als 2 cm)
  • E wie Evolution (Veränderung) oder Erhabenheit (der Fleck ragt auf der Haut heraus)

Verdächtig mit Blick auf das Plattenepithelkarzinom sind scharf begrenzte Hautrötungen mit schuppiger, sandpapierartiger Oberfläche (aktinische Keratose). Sie finden sich bevorzugt an Lichtterrassen wie Gesicht und Händen. An ein Basalzellkarzinom ist vorsorglich bei roten Flecken, Vernarbungen oder knotigen, von Äderchen durchsetzten Hautveränderungen zu denken. Sie können jedoch auch ganz unspektaktulär daherkommen und als einfache, helle Knötchen in Erscheinung treten.

Je früher der Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind die langfristigen Heilungschancen – vor allem durch Operationen. Je weiter der Hautkrebs fortgeschritten ist, desto eher werden dann verschiedene  Medikamente eingesetzt, die mittlerweile verfügbar sind und damit das Therapierepertoire der Dermato-Onkologen erweitern. Auch zu diesen neuen Therapieoptionen tauschten sich die Experten auf dem ADO aus.


[1] Bono, A., Tomatis, S., Bartoli, C., Tragni, G., Radaelli, G., Maurichi, A., & Marchesini, R. (1999). The ABCD system of melanoma detection: A spectrophotometric analysis of the asymmetry, border, color, and dimension. Cancer, 85(81)(pp 72-77). doi:http://dx.doi.org/10.1002/%28SICI%291097-0142%2819990101%2985:1%3C72::AIDCNCR10%3E3.0.CO;2-Q

Weitere Informationen finden Sie u.a. hier: Basisinformation Hautkrebs – Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie – ADO – Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ado-homepage.de)

35. Deutscher Krebskongress 2022


Neues aus der Krebsforschung

In der letzten Woche ging der 35. Deutsche Krebskongress in Berlin zu Ende. Ein Kongress auf dem 10.000 Menschen aus Wissenschaft, Medizin, Gesundheitswesen, Politik und Pflege miteinander ins Gespräch
kamen – für eine noch bessere Versorgung der Krebspatienten und -patientinnen.

Ein Kongress mit 10.000 Teilnehmenden, mit Daten zu Innovationen in der medikamentösen und chirurgischen Therapie und Prävention von Krebserkrankungen – denn der beste Krebs ist der, den wir gar nicht erleben. Bei diesem Kongress geht es gerade darum, dass jede(r) über den Tellerrand schaut und sich mit anderen austauschen kann. Patientenverbände, Ärzteverbände, Industrie und Politik – alle zusammen machen den Erfolg des Kongresses aus und tragen zum Kampf gegen Krebs bei.

Man nimmt an, dass ca. 40% der Krebserkrankungen durch eine entsprechende Prävention vermieden werden könnten,  ein enormes Potenzial, das derzeit nur unzureichend ausgeschöpft wird.

Pressemitteilung der DKK2022

Prävention – dem Krebs keine Chance

Man nimmt an, dass ca. 40% der Krebserkrankungen durch eine entsprechende Prävention vermieden werden könnten, ein enormes Potenzial, das derzeit nur unzureichend ausgeschöpft wird. Leider scheint es immer noch große Schwierigkeiten zu geben, den wissenschaftlichen Fortschritt im Bereich Prävention tatsächlich in klinische Versorgung umzusetzen. So sind z.B. Risikofaktoren für Krebserkrankungen wie Rauchen und Alkohol, starkes Übergewicht, zu wenig Bewegung, zu viele Sonnenbrände und Infektionen
mit bestimmten Viren bekannt – aber der Mensch scheint ein Gewohnheitstier- neues wird ersteinmal kritisch betrachtet. Und theoretischen Wissen wird nicht sofort in entsprechendes Handeln umgesetzt.

Ein prominentes Beispiel ist die HPV-Impfung zur Vermeidung von Zervixkarzinomen, aber auch Anal-, Penis- und Kopf-Hals-Tumoren. Es mutet verwunderlich an, wenn in dem Land, in dem der Wissenschaftler Harald zur Hausen forschte und die erste HPV- Impfung entwickelte, die Impfquote immer
noch gering ist. Prof. zur Hausens Forschungen zur HPV-Impfung wurden 2008 sogar mit einem Nobelpreis gewürdigt. Es gibt also zu dieser Impfung herausragende Evidenz, und dennoch ist gerade in Deutschland die Umsetzung noch deutlich verbesserungsfähig. Mit 52 % der 18-jährigen Mädchen, die
vollständig geimpft sind und nur 2,5 % der 18-jährigen Jungen ist die Quote nicht zufriedenstellend (Rieck T, Feig M, Siedler A: Impfquoten von Kinderschutzimpfungen in Deutschland – aktuelle Ergebnisse aus der RKI-Impfsurveillance. Epid Bull 2021;49:6-29.).

Hier müssen deutlich mehr Anstrengungen unternommen werden, um wissenschaftliche Evidenz in die Praxis umzusetzen. Denn Kosten sind bei der Frage der Inanspruchnahme kein Thema, da die Impfung kostenfrei ist. Es bestehen aber offenbar relevante gesellschaftliche Barrieren und Prof. Seufferlein wies darauf hin, dass noch nicht der richtige Weg gefunden wurde, den Jugendlichen und ihren Erziehungsberechtigten die Bedeutung dieser Impfung zu erklären. In diesem Zusammenhang spielen gerade auch die Kinderärzte, Hausärzte, Schulen und Lehrende eine ganz wesentliche Rolle, und müssen in
alle Anstrengungen einbezogen werden.

https://www.nobelprize.org/prizes/medicine/2008/hausen/facts/

Jährlich erkranken ca. 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Im Jahr 2030 werden schätzungsweise über 625.000 Menschen neue an Krebs erkranken. Die Prävention ist eines der wichtigsten Instrumente, um das zu verhindern: Primärprävention und Früherkennung (Sekundärprävention) zusammengenommen könnten die Krebssterblichkeit sogar um bis zu 75 Prozent senken. „Die Krebspräventionsforschung in Deutschland hinkt auch im weltweiten Vergleich bisher eher hinterher. Die Deutsche Krebshilfe und das
DKFZ setzen sich gemeinsam dafür ein, dass sich das ändert.“ sagte Professor Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg (DKFZ) auf der Pressekonferenz des DKK 2022.

Um dem entgegen zu wirken entsteht mit finanzieller Unterstützung durch die Deutsche Krebshilfe das Nationale Krebspräventionszentrum in Heidelberg. Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete werden hier gemeinsam forschen. Zudem werden eine Präventionsambulanz und ein Informationszentrum für die
Bevölkerung entstehen. Derzeit sind drei neue Professuren für die Krebsprävention ausgeschrieben, die am Nationalen Krebspräventionszentrum angesiedelt werden. Zukünftig sollen WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen in multidisziplinären und innovativen Forschungsvorhaben zum Thema Krebsprävention (Primär- und Sekundärprävention) zusammenarbeiten. Forschungsmittel sind dafür in Höhe von 3 Mio Euro eingeplant.

Auch für bereits an Krebs Erkrankte gibt es in der sog. „Tertiärprävention“ Ansätze, die darauf abzielen die Überlebenraten zu verbessern und Rückfälle zu verhindern. Dabei helfen vor allem körperliche, aber auch soziale Aktivitäten. Zu dieser Thematik laufen schon heute einige Forschungsprojekte in Deutschland.
Besonders die positiven Auswirkung von Sport auf die Krebserkrankungen wurde in verschiedenen Studien über verschiedenste Krebsarten hinweg gezeigt.

Immer mehr Möglichkeiten in der Krebsbehandlung

Die Onkologie ist die Speerspitze in der Versorgung der PatientInnen mit innovativen Therapien. Beim Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) wurden im Jahr 2021 insgesamt 56 Zulassungsverfahren für neue Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen durchgeführt. 38 Prozent der neu zugelassenen Wirkstoffe sind lt. Geschäftsbericht des GBA Onkologika; die Krebsmedizin ist damit das Therapiegebiet mit der größten Zahl an Innovationen. Immer mehr Behandlungsoptionen erlauben es immer mehr KrebspatientInnen immer länger zu überleben.

Hinzu kommen Innovation in der Krebschirurgie, wie minimal invasive Verfahren, Verfahren der computergesteuerten Operationen/Robotik, verbesserte Metastasenchirurgie etc. Insgesamt konnte der diesjährige Krebskongress also vielen PatientInnen Mut machen, denn die Wissenschaft schaft stetig neues
Wissen, neue Therapieoptionen und neue Chancen und Perpektiven für PatientInnen.

Wenn zu innovativen Behandlungsmöglichkeiten noch Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention sowie die Verbesserung der Forschungsbedingungen insbesondere für NachwuchswissenschaftlerInnen und der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Diagnostik hinzukommen, werden weitere Behandlungserfolge und noch längere Überlebenszeiten der PatientInnen hinzukommen. Ein Kongress, der all diese verschiedenen Fachdisziplinen zusammen bringt, die für das Gelingen einer gemeinsamen Krebsstrategie
notwendig sind, ist der DKK, der alle 2 Jahre diese Menschen in Deutschland zusammenbringt. Sie alle arbeiten daran, dass die Zukunft der KrebspatientInnen immer besser aussieht und ihre Zahl zukünftig evtl. sogar abnehmen kann.

Weltkrebstag: Corona und Krebs – (k)ein Zusammenhang?

Am 4. Februar ist #Weltkrebstag! Zeit einmal inne zu halten. Einmal zurück zu schauen auf die Veränderung unter der Last der Corona Pandemie. Hat sich in der Krebsversorgung seither etwas geändert?

6 % weniger stationäre Krebsbehandlungen im Jahr 2020 – Statistisches Bundesamt (destatis.de)

Was hat Corona denn mit Krebs zu tun? Eigentlich nichts – wenn es nicht darum gehen würde, dass auch Krebspatient*innen stationärer Behandlung bedürfen. Zwar hat sich die Zahl der Krankenhausbehandlungen von Krebspatient*innen reduziert – bisher ist jedoch die Zahl der Todesfälle konstant geblieben. Keiner weiß genau, was die Zukunft bringen wird.

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2012 bis 2022 – 10 Jahre erfolgreich selbständig!

10 Jahre Zukunft gestaltet – Vielen Dank an alle meine Kunden und die, die es noch werden wollen 🙂

Der beste Weg die Zukunft vorherzusehen ist, sie selbst zu gestalten! Ich danke allen für Ihr Vertrauen!

Lydia Budiner

Gefühlt war es erst gestern – der Beginn der Geschichte meiner Selbständigkeit! Zugegeben: Es war keine leichte Entscheidung – denn ich wusste nach über 10 Jahren nationaler und internationaler Karriere bei Pfizer nicht, ob mein Business-Plan auch aufgehen würde. Aber ich hatte den Wunsch nach Veränderung und viele Ideen im Gepäck, wie Prozesse optimiert oder Kommunikation besser werden könnte.

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